heute ist es wieder so weit. Also steigt ein, schnallt euch an und haltet euch gut fest, denn jetzt kommt mein Monatsrückblick. 😀


 

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Erlebtes

 


  • Hier wäre wohl zuerst mein 2. Gutachten zu nennen, welches ich aufgrund meines Rentenantrages über mich ergehen lassen musste. Sagen wir es gleich vorweg, es war angenehmer, aber nicht wirklich leichter. Selbst jetzt, Tage später, bin ich immer noch dabei die Verspannungen zu lösen. Dies liegt auch einfach daran, das jetzt die Wartezeit kommt und somit die Angst wieder als förmlich gesund eingestuft zu werden. Was passiert, wenn dies tatsächlich wieder geschieht weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Ich muss aber zugutehalten, das die Psychiaterin diesmal sehr viel sanfter an mich heranging, mehr Fragen stellte und eben auch meine Meinung zu Lebensumständen wissen wollte. Sie fragte z.B. warum ich die Rente beantragte oder was ich bei sozialen Kontakten als so schwierig empfinde. Das wurde im 1. Gutachten nämlich überhaupt nicht gefragt. Von daher heißt es jetzt Daumen drücken. 

 

  • Die 2. Welle der aktuellen Krise wird wohl auch diesmal uns erfassen. Zumindest finanziell, denn die Firma des Freundes musste Kurzarbeit anmelden. Dies bedeutet im Zusammenhang mit unseren eh schon geringen Einkommen, hier und da ein wenig einzusparen. Aktuell verkaufe ich z.B. Bücher oder allgemein Zeug was nicht benötigt wird, um ihn finanziell zu unterstützen. Angst vor einer enormen Verschuldung habe ich trotzdem, da der Freund kein Großverdiener ist. 

 

  • Doch nun noch zu etwas positiven. Ich habe mein erstes Shirt fertig genäht und bin darauf mächtig stolz. Ok, um ehrlich zu sein, sage ich mir jetzt schon das andere es vielleicht besser könnten. Trotzdem ist es da und erntete sowohl im Umkreis, als auch von meiner Ergotherapeutin viel Lob. Leider dauerte die Erstellung des Shirts etwas länger, da ich nicht einfach das Schnittmuster nehmen konnte, sondern es noch vergrößern musste. Da ich recht viel Holz vor der Hütte habe und auch an der Hüfte einen gewissen Umfang besitze, hätte mir der Schnitt selbst in der größten Variante nicht gepasst. Hier half dann aber Youtube, wo ich unglaublich gute Videos zu Schnittvergrößerungen fand und somit auch mein Shirt vergrößerte. Bilder folgen noch. 

 

  • Der Bankwechsel ist geglückt. Die Niedrigzinsphase ist wohl gerade für uns normale Mitbürger, aktuell wirklich kein Spaß mehr. Statt Zinsen für da Geld zu bekommen, mit denen Banken arbeiten dürfen, soll man nun immer mehr die Konten zahlen. Aus meiner Sicht eine wirkliche Frechheit, zumal ein Konto für das Leben stellenweise echt wichtig geworden ist. Egal ob Miete, Strom oder Versicherungen, die meisten Beträge werden per Bank erledigt, da eine Barzahlung nur sehr selten möglich ist. Auch meine Bank schraubte die Kontoführungsgebühren immer mehr nach oben. Doch 5 Euro pro Monat sind für mich einfach nicht drin. Ich habe nur 129 Euro pro Monat und brauche davon meist jeden Cent. Deswegen erfolgte jetzt ein Wechsel, der zum Glück sehr problemlos ablief. Jetzt zahle ich nichts mehr für mein Konto, wobei ich hoffe das dies auch noch eine Weile so bleibt. 

 

  • Bevor man auch nur ahnen konnte, das eine weitere Corona-Welle nahen würde, entschloss sich unsere Stadtbibliothek endlich wieder dazu, Bücher zu verkaufen. Dies wird zwar jetzt wieder ändern, aber es war wieder sehr schön, zumal ich 6 tolle Bücher für gerade einmal 3 Euro ergattern konnte. 

 

Meine Psyche

 


  • Auch wenn ich die letzten Monate schon sehr negativ über meine Psyche gesprochen hatte, war der Oktober das bisherige Highlight. Seien es die grauen Tage, die Zeitumstellung oder die Angst vor dem Gutachten, selten habe ich mich so niedergeschlagen und deprimiert gefühlt. Hinzu kam ein stetiger Kopfschmerz, welcher nicht nur die Konzentration komplett ausknockte, sondern auch den Schlaf noch einmal verschlechterte. Teilweise bin ich wie ein Zombie durch die Wohnung geschlichen und war dabei froh, wenn ich den Weg vom Bett aufs Sofa schaffte, ohne an der halben Wohnung anzustoßen. 

 

  • Trotzdem besuchte ich stets meine Ergotherapie am Dienstag. Um ehrlich zu sein, besuche ich sie auch an schlechten Tagen, weil ich aktuell noch Angst habe, meine Ergotherapeutin anzurufen und abzusagen. Also quäle ich mich förmlich nach draußen, laufe um die Ecke zum Therapiezentrum und versuche mich eine Stunde zu konzentrieren. Dass ich danach meist vollkommen fertig bin, kann man sich vorstellen. 

 

  • Ich bin aber froh immer wieder Tage zu haben, an welchen ich zumindest für ein paar Stunden dem nachkommen kann, was getan werden muss. Heißt Wohnung säubern, Rezi schreiben oder den Hobbys nachgehen. Diese Tage sind zwar immer noch sehr schwankend und sehr unregelmäßig, aber 1-2 pro Woche treten sie mittlerweile auf. 

Aber jetzt staunen wir erstmal was der November so mit sich bringt. 

One thought on “[Rückblick] Ein Gutachten, viele Verspannungen und natürlich Bücher – Meine Lesemonat Oktober”

  1. Hallo Anja!
    Mein Daumen ist fest gedrückt für dein Gutachten und auch für dich und deinen Freund, dass ihr die zweite Welle nicht nur finanziell gut übersteht sondern auch gesund bleibt. :-*
    Liebe Grüße
    Diana

Ich freue mich stets über Kommentare.