[Rezension] Kai Meyer – Die Wellenläufer

[Rezension] Kai Meyer – Die Wellenläufer

24. August 2018 2 Von Anja liest

Infos zum Buch

 

– Loewe Verlag – Taschenbuch – 384 S. – 9,99 € –  
Fantasy – Jugendbuch – ISBN: 978-3785564561

 

Klappentext

 

Ein magisches Beben erschüttert die Küsten der Karibik. In den Piratenhäfen werden Kinder mit einem besonderen Talent geboren: Sie können über Wasser gehen.

Vierzehn Jahre später glaubt Jolly, dass außer ihr keine Wellenläufer mehr leben. Bis sie Munk begegnet. Auch er geht auf dem Meer – und kann aus Muscheln einen uralten Zauber wirken. Beide erwartet ein finsteres Schicksal: Mitten im Atlantik dreht sich ein gewaltiger Mahlstrom, dessen Boten Verderben über die Inseln bringen – und Jagd auf die Wellenläufer machen. Nur Jolly und Munk können den Strudel zwischen den Welten schließen. Aber der Weg dorthin ist lang, gefahrvoll und wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellen.

Meine Meinung

 

Über Wasser laufen zu können, ist wohl ein Traum den viele Menschen seit Jahrhunderten hegen und pflegen. Jolly und Munk leben diesen Traum und ihre Geschichte fängt mit „Die Wellenläufer“ erst an. 
Diese Reihe stand jetzt etwa ein Jahr in meinem Regal. Nicht das ich sie nicht beachtet hätte, aber erst vor kurzen entschloss ich mich dazu, mir einmal die Kurzbeschreibung des ersten Teils durchzulesen. Diese begeisterte mich dermaßen, das ich das Buch gleich als Nächstes lesen musste.
Kaum waren die ersten Seiten gelesen, war ich schon mitten in der Geschichte und erfreute mich an Piratenschlachten, bekannten Orten wie Tortuga und der Karibik und der nautischen Mythologie. Auch das Kennenlernen mit Jolly verlief sehr harmonisch. Ich mochte ihren Mix aus Kind und der erfahrenen Seefahrerin, da sie dadurch Gefahren sehr gut einschätzen konnte, aber auch den Umgang mit gleichaltrigen problemlos meisterte. Gerade als der Abenteuer-suchende Munk in ihr Leben trat, merkte man schnell das Beide sehr gut zusammen passten. Ihre Unterschiede ergänzten sich und halfen ihnen so den gefährlichen Abenteuern zu trotzen. 
Da dies eine Trilogie ist, erlebte ich die Abenteuer natürlich nur bis zu einem gewissen Punkt. Bis zu diesem wurde mir jedoch sehr ausführlich erklärt, gegen was die beiden Quappen kämpfen müssen. Wenn ich nur daran denke, bekomme ich sofort Lust den nächsten Teil aufzuschlagen. Denn die Spannung, die tolle Story und die glaubhaften Figuren, ließen mich das Buch in einem Ruck durchlesen.
Wo etwas Mystisches und Gefährliches ist, da herrscht auch meist Gewalt. So auch im Buch, denn ich erlebte sehr emotionale Momente, ungewollte Tode und erschreckende Monster die der spannenden und teils unterhaltsamen Geschichte, eine gewisse Ernsthaftigkeit gaben. Hier war ich übrigens auch froh zu lesen, dass das Buch für Kinder ab 12 Jahren geeignet sein sollte und nicht darunter. 
Willkommen in der kinderfreundlicheren Variante von „Fluch der Karibik“. 
Ok, ganz so kinderfreundlich war das Buch nicht, aber doch um einiges gediegener. Dafür sorgte besonders der leichte Schreibstil, der mit einer detailreichen Beschreibung glänzen konnte. Schiffe, Inseln, Städte, alles war so gut beschrieben, das ich mir im Kopf meine eigene kleine Piratenwelt aufbaute. Auch die Darstellung der Monster und Wesen im Buch ließ genug Freiraum für die Fantasie. Zusammengefasst ich fühlte mich beim Lesen richtig wohl und genoss eine spannende Lektüre mit einer außergewöhnlichen Story. 

 

Mein Fazit

 

Auch wenn dies mein erstes Buch vom Autor war, so freue ich mich jetzt schon auf die vielen spannenden Geschichten die mich noch erwarten. Dieses Buch dürfte, egal ob Kind oder Erwachsener, in jedem den inneren Seemann wecken. Traut euch in See zu stechen und startet in ein spannendes Abenteuer mit Jolly und Munk. *Aaarrrrrrr*

 

Die Bewertung

 

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