[Rezension] Jasmin Arensmeier – Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode

[Rezension] Jasmin Arensmeier – Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode

26. September 2018 2 Von Anja liest

 

Infos zum Buch

 

südwest Verlag – Softcover – 192 S. – 15,00 € –  
Bullet Journal – Lebenshilfe – Kreativität – ISBN: 978-3-517-09684-1

 

Klappentext

Kreativ planen

Fertig gestaltete Kalender bieten eine einfache Lösung, seine Termine zu planen, sind aber nur wenig individuell, absolut unflexibel und auf keinen Fall kreativ. Da hilft nur, selbst zum Stift zu greifen und einen Planer ganz nach den eigenen Bedürfnissen anzulegen. „Journaling“ heißt diese sensationelle Methode: Damit hat man nicht nur alle Termine und To-dos im Blick, sondern hält auch Gedanken und Ideen fest. So werden aus Tagträumen und guten Vorsätzen ganz einfach konkrete Ziele, die man Schritt für Schritt in die Tat umsetzt – sei es eine gesündere Ernährung, die Karriereplanung oder das große und kleine Glück zu finden. Dieses Buch zeigt mit inspirierenden Bildern, wie man das zauberhafte Journal aufsetzt und seinen eigenen Stil findet, welche Themenseiten interessant sind und welche Gestaltungsmöglichkeiten einen wunderschönen, persönlichen Begleiter entstehen lassen.

 

Meine Meinung

 

Um es gleich vorweg zu sagen, ich bin eine schlechte Planerin. Ich bin eine Chaotin wenn es um Koordination geht und wollte mich deswegen einmal an einem eigenen Bullet Journal versuchen. Hierfür entschied ich mich nicht nur für dieses Buch, sondern auch für weitere Lektüren, um ein möglichst großes Spektrum an Anregungen für mich zu entdecken. Dazu machte ich es mir etwas einfacher und besorgte mir ein bereits vorgedrucktes Journal, in welchem To-do-Listen, Tracker und Datumsangaben bereits integriert waren und nur noch geführt werden mussten. Für Einsteiger übrigens eine Option, die ich sehr empfehlen kann. 

 

Nun zum Buch. Dieses las ich erstmal in einem Atemzug durch, um eine grobe Übersicht über die Inhalte zu erhalten. Erst beim 2. Anlauf machte ich mir Notizen und erfreute mich, da bereits an den vielen Möglichkeiten die Jasmin Arensmeier mir aufzeigte. Schon die Einleitung in das Gebiet konnte mich packen, da sich die Autorin für eine sehr persönliche Ansprechweise entschieden hatte. Zudem gab mir jedes „du“ noch mehr Hoffnung, ebenfalls mal ein Bullet Journal zu führen, welches mich und meine Persönlichkeit widerspiegeln würde. 

 

Wo der Inhalt auch stimmte, fehlte mir ein wenig der Hinweis, auf mögliche Notizbücher, die zu empfehlen wären. Auch die Stiftwahl vermisste ich arg. Es wurde zwar die Dicke der Papiere angesprochen, aber genauere Bücher wurden nicht benannt. Ich vermutete hierbei jedoch, dass die Autorin, keine Werbung für andere Produkte machen wollte, weshalb ich mich zu diesem Thema im Internet schlau machte. 

 

Ansonsten fand ich alles zur Thematik und wurde dabei nicht selten überrascht, da die Möglichkeiten für ein Journal fast ins unendliche gingen. Egal ob Stil oder die Inhalte, für alle Eventualitäten gab es Beispiele und Hinweise, die stets sehr hilfreich waren. Besonders die vielen Bilder konnten, neben den freundlichen Erklärungen, glänzen, da sie ausgefallene Ideen zeigten. Egal ob Tracker, Mondkalender oder einfacher Wochengestaltung, für Inspiration war gesorgt. 

 

Mein absolutes Highlight war jedoch der letzte Teil des Buches, in welchem es um die Gestaltung des Journals ging. Natürlich wurde auch vorher schon viel zur Gestaltung gesagt und gezeigt, aber hier verbargen sich noch ein paar Schätze, die mich dann endgültig begeistern konnten. Dazu gehörte eine kleine Einführung ins Handlettering, welche Schriftstile, Ornamente usw. zeigten, die man hervorragend im Journal anwenden konnte. Außerdem wurden kleine Bastelideen gezeigt, die kinderleicht nachzumachen wären. 

 

Trotz des tollen Buches konnte sich bei mir der Gebrauch eines Bullet Journals nicht durchsetzen. Dies liegt allerdings allein an mir, da ich einfach zu vergesslich bin und aufgrund meiner gesundheitlichen Situation einfach keine Routine in mein Leben bekomme. Wer allerdings Lust bekommen hat, sich einmal auf diesem Gebiet zu versuchen, der dürfte mit diesem Buch nichts falsch machen. Auch ohne Anwendung hatte ich interessante und aufschlussreiche Lesestunden und erfreute mich an den tollen Ideen der Autorin. Hut ab dafür. 

 

Mein Fazit

 

Bunt, voller Bilder und mit Unmengen an guten Ideen, zeigte dieses Buch, wozu Kreativität so alles möglich sein könnte. Durch die Wahl den Leser mit „du“ anzusprechen bekam ich dazu noch das Gefühl, das die Autorin mich direkt anspreche, was in mir den Wunsch hegte, auch einmal ein so faszinierendes Bullet Journal zu führen, wie mir auf den Bildern gezeigt wurde. Das Buch ermuntert einen somit nicht nur, sondern gibt einen auch das Gefühl, es wirklich schaffen zu können. 

 

Die Bewertung

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Mein Dank gilt dem „südwest Verlag“ und dem „Bloggerportal für die Vergabe des Rezensionsexemplares.