Meine abgebrochenen Bücher im Dezember

Meine abgebrochenen Bücher im Dezember

1. Januar 2019 1 Von Anja liest

 

ich starte einmal etwas anders in das neue Jahr, denn ich habe selten so viele Bücher in einem Monat abgebrochen, wie im Dezember 2018. Welche das waren und warum ich sie abgebrochen habe, möchte ich hier zusammen fassen.

Ich muss dazu sagen, das mir das Abbrechen eines Buches mittlerweile sehr leicht fällt. Jedoch gebe ich jeder Story, je nach Länge, mindest 1/3 der Seitenzahl Zeit um mich zu überzeugen. Merke ich dann, das ich nicht in die Geschichte komme, aus welchen Gründen auch immer, lege ich es weg. Denn ich weiß, das es genug Bücher gibt, die mich vielleicht besser unterhalten. 

 

Also auf geht´s ….

 

Katze Kaila freut sich auf gemütliche Wintertage am Kamin. Vorher muss sie aber dafür sorgen, dass ihr Pflegefrauchen Miriam wieder glücklich wird – zum Beispiel mit dem netten Architekten Sascha? Kaila hat gleich gespürt, dass er der Richtige für Miriam sein könnte. Und so setzt die kluge Katzendame alles daran, diese zwei Menschen zum Fest der Liebe zu vereinen.

 

„Ich bin gleich am Anfang einmal ehrlich und muss gestehen, das ich einfach nicht für romantische Romane gemacht bin. Trotzdem wollte ich dem Buch eine Chance geben, denn immerhin spielte ein Katze mit. Doch leider konnten mich weder die Aktionen der Katze, noch die beiden schmachtenden Charaktere überzeugen. Einzig der Second-Hand-Laden einer älteren Dame hatte etwas interessantes, da er außergewöhnliche Mode bot.“

 

 

 

 

Was wäre, wenn wir mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit reisen könnten? Namentlich über 2000 Jahre zurück ins Galiläa des Jahres Null? Würde sich dann die These bewahrheiten, die Bibel sei heute noch gültig? Kann das wirklich stimmen? Denn dort spazieren wir durch eine staubige Gegend, erweitern unsere Hygienevorstellungen, modifizieren unsere Moralvorstellungen, beschließen, unser Handy, elektrisches Licht und fließend Wasser nicht zu vermissen – aber wir haben unseren heutigen Kopf, unser heutiges Herz und unseren heutigen Lebensstil dorthin mitgenommen … Lassen Sie sich überraschen von einem ungewöhnlichen Experiment!

 

„Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, da die Kurzbeschreibung ein paar unterhaltsame Elemente beherbergte. Doch nach ca. 60 Seiten gab ich auf, da mich weder die Geschichte noch der Humor wirklich packen konnten. Ein wohl noch größeres Problem ging aber von mir selbst aus, da ich die eigentliche Geschichte vom Jesus-Kind nicht komplett kenne. Doch um sich im Buch zurecht zu finden, erschien mir dies eine Voraussetzung zu sein, da man sonst oft mit Fragezeichen vorlieb nehmen musste. Die Witze waren zudem mehr angesprochene Klischee´s und die ständige Aufzählung von Gegenständen und deren erst in 1000 Jahren geschaffene Daseinsberechtigung, machte das Ganze auch nicht besser.“

 

 

 

 

 

Weihnachtsfans und Weihnachtshasser passen einfach nicht zusammen: Dieser Erkenntnis muss sich Tessa kurz vor dem Fest der Liebe stellen. Seit Jahren verbringt sie Weihnachten ihrem Freund Ole zuliebe an den Stränden Thailands, doch diesmal kommt alles anders: Kurz vor Heiligabend und dem Abflug nach Bangkok zerbricht ihre Beziehung mit einem Paukenschlag. Notgedrungen und um den Herzschmerz zu vergessen, verbringt Tessa die Feiertage bei ihrer liebevoll-verrückten Familie auf dem platten norddeutschen Land. Hier in Kappeln warten Weihnachtslieder singende Gartenzwerge, Lametta, Bratäpfel am Kachelofen sowie eine Riesenportion Trost und Liebe, aber auch der übliche Stress mit den beiden Schwestern. Dann steht auch noch Ole reumütig vor der Tür und will Tessa zurück. Doch ein sehr viel größeres Problem in ihrer Familie öffnet Tessa bald die Augen dafür, was wirklich zählt im Leben.

 

„Ja, dieses Buch schoss bei mir den Vogel ab und sorgte dafür, das ich es nach sagenhaften 20 Seiten zur Seite legte. Die Charaktere waren mir zu klischeehaft, das ich schon nach 2 Seiten sagen konnte, was passieren würde. Lustig war dann tatsächlich, das dies eintraf. Ich weiß ja das sich Gegensätze anziehen, aber hier wollte einfach nix passen. Das die Hauptcharakterin Tessa stets eine rosarote Brille trug, möchte ich nur einmal so nebenbei erwähnen, denn jeder hätte gemerkt, das in dieser Beziehung etwas nicht stimmt. Wirklich schade, denn das Cover war sehr süß.“

 

 

 

 

 

 

 

Zwei der größten Mächte Mittelerdes stehen sich in ›Der Fall von Gondolin‹ gegenüber: Auf der einen Seite Morgoth, die Verkörperung des Bösen und auf der anderen Ulmo, der Herr der Meere, Seen und Flüsse unter dem Himmel. Im Zentrum ihres Konflikts steht die verborgene Elben-Stadt Gondolin. Turgon, König von Gondolin, wird von Morgoth mehr als alles andere gehasst. Seit Langem versucht der dunkle Herrscher, Gondolin zu finden und zu zerstören, aber vergeblich.

 

„Im Rahmen einer privaten Leserunde, wollte ich mich einmal wieder in die Welt von J.R.R Tolkien stürzen. Doch auch hier machte mir meine Unwissenheit den Weg ins Buch unmöglich, denn bisher habe ich nur den ersten Teil von der “ Herr der Ringe“-Triologie gelesen und die Filme gesehen. Ich hoffe die beiden Teile und „Der Hobbit“  dieses Jahr zu schaffen, um zu sehen ob ich mich mit der Materie rund um Mittelerde mehr beschäftigte.“

 

 

 

 

 

Tally ist von einer Ugly zur Pretty geworden. Sie sieht umwerfend aus, hat einen tollen Freund und ist wahnsinnig beliebt. Aber bei allem Spaß, den Partys, dem Luxus, spürt Tally, dass irgendetwas nicht stimmt. Dann erhält sie eine Botschaft aus ihrer Vergangenheit – und plötzlich wird ihr klar, was in der Pretty-Welt fehlt. Tally beginnt, umzudenken und begibt sich damit in tödliche Gefahr. Denn wer zu viel weiß, gerät schnell ins Visier der Behörden …

 

 

„Teil 1 empfand ich eigentlich noch ganz gut, denn es bot eine interessante Story. Doch Band 2 schaffte es erst garnicht zu überzeugen, da es mich im regelmäßigen Seitentakt mit unnützen Abkürzungen wie „Opi“ für Operation beschoss und das Wort „prickelnd“ so oft verwendete, das es mir aus dem Ohren heraus kam. Ja, hier war ich wirklich sauer, denn ich hatte ein wenig mehr erwartet. Ich werde somit auch die Reihe erst einmal links liegen lassen, denn selbst als Teenager hätte ich das wohl nicht ertragen.“

 

 

 

 

Manche werden jetzt denken, das es doch nur 5 Bücher waren, doch für mich ist das eine ganze Menge, da ich max. ein Buch im Monat abbreche, also so im Durchschnitt. Dabei muss ich sagen, das ich manchmal auch selber schuld war. Ich wollte Genre lesen, die mir nicht zusagten oder mich in Welten stürzen, die ich noch nicht wirklich verstehe. Es sind also nicht immer die Bücher selbst, welche dafür sorgen, das man sie beiseite legen muss. 

 

Wie steht es mit euch? Gab es einen Monat wo ihr ungewöhnlich viele Bücher abgebrochen habt? Kommt ihr damit klar oder fällt es euch noch sehr schwer? Ich freue mich bereits jetzt über Kommentare.