ich hoffe dass ihr und eure Liebsten gesund und munter in das neue Jahr gekommen seit. Wir haben den Wechsel ganz ruhig Zuhause verbracht und sind später auf eine Anhöhe gefahren um von dort zu schauen, was andere so an Feuerwerk entzündeten.

Doch genug davon, denn wie es der Name schon sagt, möchte ich euch heute mit in meinen Jahresrückblick nehmen, der diesmal etwas anderes ausfällt. Die Jahre davor erfolgte dieser Rückblick meist mit Hilfe von 30 Fragen, was mir aber nicht ausreichte, da hier nicht alle Bücher oder Comics genannt werden konnten. Darum entschied ich mich diesmal für eine ausführlichere Version, die ich bei Frank aka „Der Büchernarr“ entdeckte. Ich hoffe dieser ist mir für die Übernahme nicht böse.

Natürlich werde ich nicht über jedes einzelne Buch etwas schreiben, aber ich werde wenigstens meine Highlights hervoreben. Jetzt wünsche ich euch auf jeden Fall viel Spaß.

Das Jahr 2022 war für mich tatsächlich nicht das Jahr der Bücher. Da meine Psyche enorme Auf und Ab´s hatte, fiel es mir unglaublich schwer an einem Buch dran zu bleiben. Ein paar Bücher habe ich aber geschafft und bei denen war vom Highlight bis zur herben Enttäuschung alles dabei.







Eine große Überraschung war für mich z.B. „Im nächsten Leben wird alles anders“ von Hans Rath, welches mir durch eine Wanderbuchaktion in die Hände fiel. Das Buch erzählte die Geschichte eines Mannes, welcher in der Zukunft aufwacht und sich hier nun zurecht finden muss. Klingt simpel, aber Hans Rath vermischte dies mit Gesellschaftskritik und sozialen Problemen, so dass am Ende ein spannender, aber auch sehr humorvoller Roman dabei heraus kam.


Auch in die Welt von Susanne Pavlovic´s „Krieg und Kröten“ zog es mich hinein, auch wenn der Hauptcharakter gerade zu Anfang die Unsympathie in Person war. Doch hier lohnt es sich dran zu bleiben, denn die Autorin bewies nicht nur dass sie eine Menge Einfallsreichtum hat, sondern zeigt auch wie sich ein Charakter sehr realistisch weiterentwickeln kann.


Als letztes Highlight möchte ich hier noch „Gilbert Faunus – Im Schatten des Zweihorns“ in die Runde werfen. Die Bände von ihr und ihrer Welt sind mein zweites Zamonien geworden, da sie ebenso mit viele verrückten Orten und Charakteren angefüllt sind. Dieser Band brachte mich in die vertikalen Sümpfe, wo ich den jungen Gilbert Faunus kennenlernte, welcher in Ungnade fiel und nur mit dem Fell eines Zweihorns wieder zurück in sein Zuhause darf. Ich habe in diesem Band jede Seite genossen und freue mich bereits jetzt auf die weiteren Bände der Autorin.









 
 


 
 


 
 



 





 

Da ich keine Musik höre, kommen bei mir auch öfters Hörbücher zum Einsatz. Das war auch 2022 so. Hier entschied ich mich vorallem für Bücher, die ich schon lange einmal lesen wollte, ich aber nie zu kam. Und da die Onleihe eine unglaubliche Auswahl an diesen bot, versuchte ich mich hier nicht nur an Klassikern wie „Der Exorzist“ oder „Das Schweigen der Lämmer“, sondern nutzte dies auch um Bücher zu hören die wirklich schon lange in meinem Regal standen wie z.B. „Eragon“ oder „Untot“

 

Ein Highlight hier waren auf jeden Fall die Hörbücher zu Stieg Larssons Millenium-Trilogie, denn Dietmar Wunder schaffte es den Worten wirklich leben einzuhauchen.

 

Tatsächlich konnten mich auch die obengenannten Klassiker sehr begeistern, zumal ich nun noch viel besser verstand warum man sie verfilmte. Sie waren einfach die pure Spannung. Gerade der Exorzist war absolut packend, da man viel intensiver auf Regan´s Besessenheit einging.

 



 
 







Bei den Hörspielen muss ich tatsächlich sagen, dass ich ein wenig von mir selbst enttäuscht bin. Ich wollte 2022 eigentlich nutzen um gut in meiner Aktion zu den Drei ??? voranzukommen. Ich will auf jeden Fall dieses Jahr weiter vorankommen, denn noch immer habe ich Lust die ganze Hörspiele einmal zu hören.

Statt die Drei ??? gab es mir stattdessen Hellboy auf die Ohren. Dies nutzte ich ein wenig als Vorbereitung für das Lesen des ersten Kompendiums, dass ich 2022 beim Verlag gewann. Ich finde die Welt echt cool, auch wenn man sich erst ein wenig reinfuchsen muss.


 






Comics und Graphic Novels gehören für mich mittlerweile wie Bücher einfach zu meinem Lesestoff. Da sich diese, gerade in schlechten Phasen, jedoch deutlich leichter weglesen, gab es auch dieses Jahr bei mir deutlich mehr Rezensionen hierzu.

 

Dabei gab es natürlich auch wieder einige Highlights wie die Bände zu Enola Holmes. Noch heute empfehle ich sie Personen, welche die Filme gesehen haben und verweise dann auch gleich auf die Bücher.

 



 

Ebenso gelungen empfand ich die Dune-Bände, welche weiter die Vergangenheit der Familie Atreides beleuchteten. Für Personen wie mich, die leider nicht in Frank Herberts Büchern fanden, eine absolute Augenweide, zumal alles so leicht erklärt wurde.

 



Vom Splitter Verlag wussten dann auch noch die ersten Bände von „Das Schiff der verlorenen Kinder“ und „Sweet Paprika“ zu überzeugen. Das eine war mysteriös, leicht gruslig und emotional, das Andere die witzige und erotische Geschichte einer erfolgreichen Teufelin. Man merkt, das letzte Jahr war bei mir sehr abwechslungsreich.

 



 

Doch auch im Bereich der Superhelden gab es Bände die mich einfach mit einem „WOW“ zurückließen. Da hätten wir natürlich die Fantastic Four, die mich jetzt schon länger begleiten und mich immer wieder aufs Neue überraschen.



Auch der 2. Band rund um die Strange Academy und der erste Band von „Space Bastards“ schafften es bei mir zum Highlight, da sie einfach Story hatten, die zusammen mit den Charakteren einfach zündeten. Bei beiden Reihen freue ich mich bereits auf die Fortsetzungen.




 














 




 


 






 

Auch im Manga-Bereich tat sich einiges, wobei ich hier vorallem bei Reihen blieb. Durch eine gute Freundin durfte ich z.B. die gesamte „The promised Neverland“-Reihe und die „Marry Grave“-Bände lesen. Bei letzteren bin ich immer noch traurig das nach Band 5 abgebrochen wurde, denn die Geschichte eines jungen Mannes, der seine verstorbene Frau zurück holen will und dafür alle Zutaten für das Totenrezept finden muss. Was traurig klingt, war es jedoch nur selten, denn die Bände sprudelten nur so vor genialen Ideen, packender Action und einem tollem Humor.

An erster Stelle bleibt bei mir aber wohl „Dorohedoro“. Ich habe mich sowohl in die Welt als auch ihre Charaktere verliebt und bin trotz voranschreitender Handlung immer noch baff, was hier alles passiert oder ans Tageslicht gebracht wird. Richtig schade finde ich nur die Tatsache, dass anscheinend der Anime nicht weiter geht. Ich persönlich liebte die erste Staffel und hätte gerne erlebt wie man die Handlung der Mangas in den Anime umwandelt.

Gleich danach folgt auch schon die Liebe zu „Yakuza goes Hausmann“ und „Junji Ito“. Auch wenn ich mir die gleiche Aufmerksamkeit für Dorohedoro wünschen würde, find ich es toll dass man hier neues Anime-Material bekam. Zwar gefallen mir bei Junji Ito´s Bänden die Enden nicht so sehr, aber in Sachen Optik und Story, schafft es der eigentliche Zahnarzt mir eine Gänsehaut zu verpassen.

Zum Schluss kommt meist das Beste und das sind in dem Fall Katzen, um genau zu sein unglaublich viele Katzen. „Night of the living cat“ nimmt sich null ernst, dürfte aber für Katzenliebende Himmel und Hölle zugleich sein. Ich freue mich riesig auf den Nachfolgerund kann euch das schrägeste Katzenabenteuer nur empfehlen.

















 










A-B-C-D-E-FGHI-J-K-L-M-N-

O-P-Q-R-S-T-U-VW-X-Y-Z

 

Geschafft


14 von 22 gelesen


4 von 9 gelesen









 





 

Beschreibung Anzahl Seiten /Hörzeit
Belletristik 18 6695 Seiten
Comic/Graphic Novels 69 10334 Seiten
Manga 47 11134 Seiten
Sachbuch 2 612 Seiten
Spielbuch 3 956 Seiten
Hörbücher 10 6056 Minuten
Hörpiele 5 309 Minuten

 

Das war es also, mein Lese- und Hörjahr 2022. Zwar rückte der Fokus stark in Richtung Comic und Manga, aber ich denke dieses Jahr wird es auch wieder viel mehr Bücher geben. Ich bin auf jeden Fall stolz, denn ich hatte echt nicht gedacht, dass ich soviel gehört und gelesen habe. Mal sehen wie 2023 wird.

Seit ihr mit euren Lesejahr auch zufrieden?

 

Ich freue mich stets über Kommentare.