Einst war er gefürchtet als Yakuza-Legende namens »Immortal Tatsu«. Allein die Nennung seines Yakuza-Namens ließ seine Feinde bis aufs Mark erschüttern. Und zurecht, denn Immortal Tatsu mäht schon mal im Alleingang ganze Banden nieder, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.

Doch das gehört ab sofort der Vergangenheit an: Tatsu beschließt, sein Leben zu ändern. Ab sofort sind Wertmarken, Töpfe und Staubwedel seine Waffen. Richtig gelesen, Tastu beschließt, Hausmann zu werden. So sehr er sich auch bemüht, sein Ruf ist ihm immer einen Schritt voraus… nur seine Frau lässt sich davon überhaupt nicht beeindrucken.

Der Überraschungshit stürmt die japanischen Hitlisten, flutet innerhalb kürzester Zeit das World Wide Web: “Gokushufudou: The Way of the House Husband has been taking the manga world by storm.” und nun auch die Herzen der deutschen Fans!

 

 

 

Angezogen durch den Anime, verschlug es mich die letzten Tage in die ersten 7 Bände dieser Rehe, in welcher es um den ehemaligen Yakuza Tatsu geht, welcher nun als Hausmann tätig ist, um damit seiner Frau die Möglichkeit auf Karriere zu geben. Was recht simpel klingt, ist aber tatsächlich eine unglaublich unterhaltsame Sache. Denn auch wenn Tatsu nun Hausmann ist, wirkt sein Äußeres, trotz einer schicken Küchenschürze, eben immer noch wie das eines Yakuza. Tja und auf dieses reagieren eben nicht nur seine Mitmenschen, sondern auch ehemalige Gang-Mitglieder und natürlich auch Mitglieder anderer Gangs.

 

Da die Reihe keinen festen Verlauf hat, kann man eigentlich mit jeden Band starten, welchen man in die Hände bekommt. Zwar werden über die Bände hinweg Charaktere eingeführt, die dann öfters auftauchen, aber diese kann man meist an deren Äußerem oder kleinere Anmerkungen zu ihrer Person gut zuordnen.
 


 
Wie auch seine 6 Vorgänger konnte mich dieser Band wieder mit einer herrlichen Mischung aus witzigen Momenten, interessanten Haushaltstipps und skurrilen Charakteren begeistern. Dazu gab, wie in eigentlich jeden Band, tollen Katzen-Content in Form von Katze Gin bzw wie in diesem Fall in Form eines Katzencafes. Die 9 Kapitel waren dabei wieder einzeln lesbar. Einzig in den Bonuskapiteln fand sich eine zusammenhängende Handlung. Ich muss hier ganz klar sagen, dass ich den Band in einem Ruck verschlungen habe. Das lag natürlich nicht nur daran, dass die Bände mit knapp 160 Seiten recht schnell gelesen sind, sondern weil sie einfach Spaß machten.

 

Doch was wären die herrlichen Sprüche und Begebenheiten ohne den Zeichenstil von Autorin Kousuke Oono? Na vorallem nicht so herrlich skurill. Egal ob Tatsu´s Yakuza-Charme oder Miku´s süße, aber auch robuste Art, hier ist jeder irgendwie einzigartig und überrascht mit Emotionen, Gesten oder Handlungen. Dazu spielt sie wunderbar mit dem einschüchternden Aussehen der Yakuza. Ich freue mich hier auf jeden Fall noch auf viele weitere Bände, denn bisher konnte mich jeder einzelne Teil mit witzigen Geschichten überraschen, die glaube jeden zum Schmunzeln bringen. Dazu gab es bei der Erstauflage auch noch eine Karte dazu, welche einfach mal so cool finde. Und wer durch Tatsu Hunger bekommen hat, der darf gerne auf die erste Seite (die hinter dem Cover) schauen, denn da findet er ein Rezept. Wie passend, oder?

 

 

 

Auch der 7. Band der Reihe wusste wieder mit witzigen kurzen Geschichten zu unterhalten und ein wenig über das Thema Haushalt aufzuklären. Ich liebe diese Mischung einfach, besonders da man sie mit tollen Charakteren präsentiert. Wer also eine Reihe sucht, die nicht nur leicht zugänglich ist, sondern auch Witz und vorallem Katzen-Content bietet, ist hier genau richtig.

 

 

 

Autor/-in: Kousuke Oono
Illustrationen: Kousuke Oono
Übersetzung: Gandalf Bartholomäus
Titel: Yakuza goes Hausmann 7
Genre: Manga/Humor
Seitenzahl: 160
ISBN: 978-3-551-79159-7
Erscheinungsdatum: 03.05.2022
Preis: 7,50 
Ich danke dem „Carlsen Verlag“ für das Rezi-Exemplar

Ich freue mich stets über Kommentare.