[Kurz-Rezension] Diana Menschig – Hüter der Worte

[Kurz-Rezension] Diana Menschig – Hüter der Worte

29. November 2018 0 Von Anja liest

Infos zum Buch
  • Verlag: Droemer Knaur Verlag
  • Taschenbuch mit 554  Seiten
  • Preis: 9,99€
  • Genre: Fantasy
  • Ersterscheinung: 01.10.2012
  • ISBN: 978-3-426-51111-4
  • auch als E-Book verfügbar

 

Klappentext

 

Der junge Autor Tom Schäfer steht unter Druck. Nach dem großen Erfolg seines ersten Buches über den Fantasy-Helden Laryon warten Verlag und Leser auf die Fortsetzung, und ausgerechnet jetzt leidet er unter einer Schreibblockade. Doch dann findet er sich eines Tages plötzlich in seiner Buchwelt wieder. Im ersten Moment ist Tom geschockt, doch auf den zweiten Blick gefällt ihm der Gedanke hervorragend: Das könnte die Lösung seiner Probleme sein! Aber Tom hat die Rechnung ohne Laryon gemacht. Der ist von Toms Auftauchen nämlich alles andere als begeistert, wird seine Heimat doch von einer Gefahr bedroht, die Laryons ganze Aufmerksamkeit fordert …

 

Meine Meinung

 

Zu diesem Buch muss ich leider einen Abbruchbericht schreiben, da ich nach knapp der Hälfte das Handtuch warf. Dies tat mir ehrlich gesagt sehr leid, da die Kurzbeschreibung wirklich eine interessante Story anpries. 

 

Man erlebt das Buch aus mehreren Sichtweisen, was ich persönlich immer sehr mag. Leider fanden die Wechsel in viel zu großen Abständen statt, die dazu noch nicht einmal wirklich spannend waren, so das man eine gefühlte Ewigkeit die Erlebnisse des Einen erlesen musste. Allgemein wirkte sowohl die Welt von Tom, als auch die seiner Schöpfung Laryon sehr platt und fad.  Dies lag meiner Meinung nach daran, das man Personen, Landschaften oder Gegenstände sehr detailliert darstellte, aber dabei die Übersicht über die Wichtigkeiten verloren hatte. Dies merkte man auch an den Nebencharakteren, die im Gegensatz zu den Hauptcharakteren sehr komplizierte Persönlichkeiten hatten und mit ihren Eigenarten sehr schnell nervig wurden.

 

Am Ende blieb die eigene Fantasie komplett auf der Strecke, da der Kopf mehr damit zutun hatte, die Beschreibungen zu einem Bild zusammenzufügen. So nahm sich das Buch selbst seine eigene Magie. 

 

Durch die übertrieben vielen Beschreibungen, hatte ich schließlich auch Probleme im Buch voran zu kommen. Ich kämpfte um jede Seite, wobei der Text auf einer Seite einfach kein Ende nehmen wollte und mich trotzdem nicht in der Geschichte voran brachte. Wer allerdings eine Vorliebe für detaillierte Welten hat, der dürfte mit dem Buch seine helle Freude haben. 

Mein Fazit

 

Ich ging mit viel Freude an dieses Buch und war dementsprechend enttäuscht, das mir weder die Charaktere noch die Geschichte selbst wirklich zusagten. 

Die Bewertung

Es erfolgt keine Wertung, da das Buch abgebrochen wurde