[Kurz-Rezension] David Almond – Eine Ecke vom Paradies

27. März 2018 0 Von Anja liest


Preis: n.v. €
Einband: Taschenbuch
Genre: Jugendbuch
Seitenanzahl: 190 Seiten
ISBN: 978-3473343928
Veröffentlichung: 01.08.2001
Verlag: Ravensburger

Drei Kinder reißen aus, um die Freiheit zu finden, und entdecken einen seltsamen, mystischen Ort. Und auch seine Bewohner, der alte Mann und das Mädchen, scheinen ein Geheimnis zu haben.
Quelle: Lovelybooks


Ja, dieses Buch musste ich leider abbrechen. Es tut mir immer in der Seele weh dies zutun, aber manchmal kann man nix dagegen tun.

Nach der Kurzbeschreibung freute ich mich sehr auf das Buch, da es doch so einiges mystisches geben sollte. Doch nach der Hälfte des Buches gab ich auf die Geschichte verstehen zu wollen. Die drei Kinder sind Waisen und leben in einem Heim, welches zwar sehr friedlich wirkte, aber trotzdem etwas unheimliches hatte, was wohl an der fragilen Leiterin lag. 

Kurz um wir begleiten die Kinder auf ihrer Flucht und werden dabei zu wirklich fragwürdigen Gestalten gebracht. Das sie auf einem verlassenen Gelände lebten, war ja noch ok, aber ihr Verhalten war so verwirrend, das ich mit ihnen nix anfangen konnte. 

Auch wenn es am Ende des Buches eine Auflösung geben sollte, so war ich nach einer gewissen Seitenzahl einfach nicht mehr neugierig genug um dies wissen zu wollen. Tatsächlich war ich über die mehr als merkwürdige Art von allem, sehr genervt, da es für mich einfach keinen Sinn ergab.

Auch die Schreibweise wirkte für mich zu abgehackt und irgendwie nicht stimmig. So kam ich neben der Verwirrung auch noch beim Lesen ins stocken, da ich nun mal jemand bin, der sich die dargestellte Umgebung gerne vorstellt, aber dies war nur wenig möglich.

Trotz allem hat das Buch gute Bewertungen, weshalb sich ein Blick trotzdem lohnt. Denn dies ist ja nur mein Empfinden.