Darum geht´s:

Es ist wieder Kreidezeit!

Buchstaben, Banner und Verzierungen: Das inspirierende Vorlagenbuch für angehende Kreidekünstler hält viele Ideen bereit für Speise- oder Tischkarten, aber auch für eine liebevolle Notiz oder ein motivierendes Tagesmotto. Zusätzlich bietet es reichlich Platz zum kreativen Experimentieren mit Kreidestift oder Tafelkreide. Wer mag, kann die gestalteten Seiten problemlos herauslösen.


 

Meine Meinung

Wenn ich an etwas Freude gefunden habe, dann am Handlettering. Doch auch, wenn ich hier noch einiges an Übung brauche, ist mein Ehrgeiz noch immer ungebrochen. Das liegt wahrscheinlich an den ganzen Möglichkeiten, welche man damit haben kann. Eine davon ist das Lettern mit Kreide und genau dafür arbeite ich gerade mit diesem tollen Buch. 


Tafeln, als Kind in der Schule gehasst, wurden sie für mich als Erwachsene wieder interessanter. Immerhin kann man damit toll dekorieren oder eben interessantes vermerken. Doch da ich das ewige Gekritzel nicht weiter sehen konnte, wollte ich mich mal mit der Schönschrift auf Tafeln auseinandersetzen. Ich wollte dafür ein sehr simples Buch, das mich erst einmal in bisschen in die Thematik einführt, immerhin wusste ich ja noch nicht, ob es mir gefällt oder nicht. 

 

Um so schöner war es dann, als dieses Buch bei mir eintraf. Schon als ich es sah, bekam ich sofort Lust an eine meine Tafeln zu gehen und etwas darauf zu schreiben oder zu malen, doch ich zügelte mich und übte erst einmal. Hier hatte ich die Wahl zwischen richtiger Kreise oder einem Kreidemarker. Ich entschied mich für letzteren, da dieser zum einen da war und zum anderen bei mir besser in der Hand lag. 

 

Kurz und knapp, danach begann der Spaß. Die schwarzen Seiten des Buches waren angenehm dick und sind nur Wiederverwendung gedacht. Einmal geübt, einfach mit einem feuchten Tuch entfernen und es kann weitergehen. Ich finde das toll, da ich gerade Dinge die mir nicht gelingen, öfter üben möchte. Ein weiteres Highlight waren jedoch die Blätter selbst, die man heraustrennen konnte. Ich habe dies allerdings noch nicht gemacht, sondern nutze das Buch im Gesamten. 



Wer als Kind, wie ich, eine Sauklaue an der Tafel hatte, wird sich schnell freuen, wenn plötzlich saubere Buchstaben dabei herauskommen. Zwar nur mithilfe der Linien, aber hey, kleine Freuden bestimmen das Leben. Zudem lassen sich Fehler viel leichter korrigieren, was eine ganze Menge Frust einspart. 

 

Sind es am Anfang noch einfache Blockbuchstaben, wird es mit jeder Seite ein Stück schwerer. Von Früchten bis hin zu Elementen wie Rahmen, Schnörkel oder Banner ist alles dabei, wobei natürlich auch hin und wieder ein wenig Handlettering gelehrt wird. Allerdings alles mit viel Unterhaltung und mit der Einbringung der eigenen Persönlichkeit. Richtig, der Autor wollte nicht jedem die gleichen Sätze auferlegen und schuf einfach Aufgaben, in denen man sich seinen Satz selber zusammensetzen konnte. So macht´s doch gleich noch mehr Spaß. 

 

Aktuell versuche ich mich öfter mal an Kreide und versuche diese nicht nur mit Handlettering, sondern auch Sketchnotes zu verbinden. 


 

Mein Fazit

 

 Quadratisch (fast), praktisch gut. Für Einsteiger, die sich ein wenig an ihrer Kreideschrift versuchen wollen ist das Buch wie gemacht. Fortgeschrittene wären hier wohl eher gelangweilt, da wirklich nur ein kleiner Bereich von zeichenbaren Gegenständen gezeigt wird. Ich bin trotzdem begeistert, weil man merkt, das hier mitgedacht wurde. Die Seiten sind wiederverwendbar und bieten genügend Platz. Zudem wurde daran gedacht, die Aufgaben vielseitig zu gestalten. 


Bassermann Verlag 64 Seiten – Softcover: 7,99 € – Kreativ – 12.11.2018 – ISBN: 978-3-8094-4003-1


 

Die Bewertung

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe und das Bloggerportal für das Rezi-Exemplar

Ich freue mich stets über Kommentare.