[Bloggerleben] Die Stadtbibliothek & Ich – Wieso ich mich wieder angemeldet habe

[Bloggerleben] Die Stadtbibliothek & Ich – Wieso ich mich wieder angemeldet habe

26. August 2018 5 Von Anja liest

auch wenn es sich für viele wie ein kleiner Schritt anhört, so habe ich gestern aus meiner Sicht, einen der größten Schritte für meine Zukunft gemacht. Ich habe mich wieder in der Bibliothek meiner Wohnstadt angemeldet. Nicht, das ich nicht genug Bücher Zuhause hätte, aber gerade Bücher über Kreatives Arbeiten gibt es so viele, das ich sie mir lieber erst einmal ausleihe, um zu sehen, ob mich ihr Inhalt auch über einen längeren Zeitraum begeistern kann.

 

Wieso ein großer Schritt?

 

Meine Angst die Wohnung zu verlassen, schränkt mich im Leben sehr ein. Es gibt Tage, an denen ich nicht einmal bis zur Haustür komme. Da ich aber hin und wieder Termine habe, muss ich raus und genau das ist auch der Plan hinter meiner Anmeldung. Da man Bücher 4 Wochen lang behalten kann, haben mein Freund und ich ausgemacht, das wir spätestens alle 4 Wochen den Weg zur Bibliothek antreten. Dies bedeutet für mich, aus der Tür, aus dem Haus und schließlich durch einen Park und in die Stadt zu gehen. Wir werden fürs erste, stets den selben Weg nehmen, damit ich mich an ihn gewöhne und zumindest keine Angst mehr vor der Umgebung habe. Das immer andere Menschen meinen Weg kreuzen werden, behagt mir zwar nicht gerade, aber ich bin nun einmal nicht alleine auf der Welt. Zudem bekämpfe ich so ja auch gleich meine Sozialphobie. 

 

Die Ziele

 

Das Ziel des Ganzen ist es, das ich irgendwann den Weg zur Bibliothek allein zurück legen und mich auch in der Bibliothek selbst, über einen längeren Zeitraum aufhalten kann. Hier muss ich jedoch erwähnen, das der Weg von meiner Wohnung bis zur Bibliothek nicht all zu groß ist. Genau genommen laufe ich ca. 15 Minuten. Da ich aber nicht auf mein Auto zurück greifen werde, ist dies für mich äußerst schwierig. Ich habe keinen Schutz um mich, der mich von der Außenwelt abschirmt und der mir gerade in der Stadt ein Gefühl von Sicherheit gibt. Die erste Zeit werde ich von meinem Freund begleitet, wofür ich sehr dankbar bin, denn er ist ehr ein Schrauber und kann sich so überhaupt nicht für Bücher begeistern. Trotzdem stöberte er gestern ein wenig in den Regalen und fand ein Buch über Automobile, das er während meiner Stöberrunde ansah. Ganz ehrlich? Das Bild war echt schön. ^^ Kommen wir wieder zum Thema. Ich hoffe bis Ende des Jahres, eine gewisse Zeit allein in den Räumen der Bibliothek verbringen zu können. Es wird aber denke ich so ablaufen, das ich erstmal einen bestimmten Bereich allein durchforsten werde. Immerhin hat unsere Bibliothek 3 Stockwerke. Ich habe mir hierfür die Jugendmediathek ausgesucht, da diese erstmal ganz oben ist und zum Anderen den Bereich für „Kreatives Arbeiten“ beherbergt. Ich bin deswegen sehr aufgeregt, und hoffe so sehr das ich dieses Prinzip meistere und es dann vielleicht auch auf andere Lebensabschnitte anwenden kann, wie z.B. das Einkaufen. 

 

Wo bleibt da der Spaß?

 

Ja, das Ganze klingt so, als würde ich die Bibliothek wie ein Fitnessstudio besuchen. Doch am Ende habe ich die Bibliothek sehr bewusst ausgewählt, denn ich fühle mich in ihr wohl. Ihr glaubt nicht, wie toll es war durch die Regale zu schlendern. Ich konnte endlich einmal die Bücher in die Hand nehmen, welche ich schon so oft auf Blogs gesehen habe, die ich unbedingt einmal lesen will und bei denen ich nun weiß wo ich sie herbekomme. Ich habe bei meinem ersten Besuche gestern, natürlich gleich einmal ein paar Bücher ausgeliehen. Es wurden jedoch nur 4, da ich stets im Kopf hatte, das ich noch über 500 ungelesene Bücher Zuhause stehen hätte. 

 

Am Ende wurden es diese Bücher

 

 

 

Kurzbeschreibung:

Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten, denn dann steht die für alle vorgesehene Schönheitsoperation an. Sie wird von einer Ugly zur Pretty werden, in New Pretty Town leben und keine Sorgen mehr haben. Tallys Freundin Shay dagegen sträubt sich gegen die Operation. Sie will nicht, dass andere über sie bestimmen. Als Shay flüchtet, lernt auch Tally die hässliche Seite der Pretty-Welt kennen. Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl …

 

 

Kurzbeschreibung:

Michael hat das Geheimnis des Cyber-Terroristen Kaine gelüftet – doch das ist erst der Anfang des Albtraums. Denn Kaine ist ein mutierter Tangent, ein Computerprogramm, das sich zu einem hochintelligenten Wesen mit eigenem Willen entwickelt hat. Und Kaine will nur eines: Die Alleinherrschaft über das VirtNet und die reale Welt! Für Michael und die VirtNet-Security beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit, denn die Machtübernahme ist bereits im Gange …

 

Kurzbeschreibung:

Falls Sie sich je gefragt haben, woher der goldene Schnatz stammt, wie die Klatscher ins Spiel kamen oder weshalb auf den Umhängen der Wigtown Wanderers ein Fleischerbeil prangt, dann brauchen Sie »Quidditch im Wandel der Zeiten«. Diese Sonderausgabe ist ein Nachdruck eines Bandes aus der Schulbibliothek von Hogwarts, den Quidditch-Fans täglich zu Rate ziehen.

Albus Dumbledore

 

 

Kurzbeschreibung:

DIY liegt heute mehr denn je im Trend. Ob aus wirtschaftlichen Gründen oder aus purer Freude: Die Begeisterung für das 100 % Handgemachte war nie größer, sei es beim Nähen, Modellieren von Ton oder Gestalten von Papier. Aber warum sollte man sich nur auf einen Werkstoff beschränken, den man kennt und aus dem Effeff beherrscht? Warum nicht etwas völlig Neues in Angriff nehmen, das man schon immer einmal ausprobieren wollte? Und warum nicht mit Techniken und Materialen arbeiten, an die man bislang nicht einmal dachte?

Genau darum geht es bei diesem Buch. Eingeteilt nicht nach Objekten, sondern nach Werkstoffen  ist es eine geniale Starthilfe, um kreatives Neuland zu betreten. In jedem Kapitel wird ein anderer Stoff erkundet und ausführlich erklärt, wie dieser „gebändigt“ werden kann.

Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! An das Werkzeug – fertig – los!

Ich würde Ende des Jahres gerne darüber berichten, wie weit ich gekommen bin und ob ich es tatsächlich geschafft habe, in einem Raum zu sein ohne eine vertraute Person mit darin zu haben. Bis dahin wünsche ich mir selbst mal ein wenig Spaß dabei, denn am Ende geht es für mich immer noch an einen der schönsten Orte der Welt, die Bibliothek.